Der Morstein. Erstmals urkundlich erwähnt 1282, heute einer der größten trockenen Riesling-Standorte der Welt. Vier Hektar in den besten Südost-Hängen, Kalkstein, biodynamisch. Philipp Wittmann zieht hier alles raus, was geht – und 2024 ist das verdammt viel.
In der Nase zunächst wie eine geschlossene Rosenknospe: zurückhaltend, konzentriert. Dann kommen reife gelbe Frucht, Zitronenzeste, Kreide und ein Hauch feines Holz. Intensiv und präzise.
Am Gaumen vollmundig und gleichzeitig elektrisierend – salin, energetisch, mit einer Länge, die nicht aufhören will. Zitrusnoten, feine, knackige Tannine, Substanz ohne Schwere. Der Wein öffnet sich fast übernatürlich am Gaumen.