Gunderloch

Seit 1890 am Roten Hang in Nackenheim – Rieslinge aus Rothenberg und Pettenthal mit Klarheit und Ausdruck.

Über Gunderloch
Region
Rheinhessen
Gründungsjahr
1890
Rebfläche
24 ha
Bewirtschaftung
bio
Gunderloch
Fragen und Antworten

Über Gunderloch

Warum führen wir Gunderloch?

Weil Johannes zu den ganz wenigen gehört, die den Roten Hang wirklich schmeckbar machen. Und weil seine Weine für diese Herkunft noch fair bepreist sind. Wir arbeiten schon sehr lange mit Gunderloch zusammen. Deshalb konnten wir auch gereifte Große Gewächse aus dem vergangenen Jahrzehnt anbieten, die erst jetzt richtig in Form kommen.

Welche Weine von Gunderloch gibt es bei uns?

Rieslinge vom Roten Hang, vom Gutswein Vom roten Schiefer bis zum Roter Hang Nierstein 1G aus Hipping, Pettenthal und Rothenberg. Daneben zwei Weine, die uns besonders gefallen: der kühle Weißburgunder Vom Kalk und der kräuterige Vom Stein Sauvignon Blanc. Große Gewächse und gereifte Jahrgänge kommen dazu, wenn wir sie bekommen.

Mit welchem Wein von Gunderloch steige ich ein?

Mit dem Vom roten Schiefer Riesling: Trauben aus den Ausläufern aller drei Großen Lagen, ein Teil im großen Holz gereift. Würze, warme Steine, Sommerapfel. Ein sehr vollständiger Blick auf den Roten Hang. Wer lieber Weißburgunder trinkt, nimmt den Vom Kalk: saftig, schmelzig und mit frischem Kick im Finale.

Porträt

Herkunft

Nackenheim, am nördlichen Ende des Roten Hangs in Rheinhessen. Carl Gunderloch hat das Weingut 1890 gegründet und war Gründungsmitglied des heutigen VDP. Heute führt sein Urururenkel Johannes Hasselbach den Betrieb in sechster Generation, inzwischen biozertifiziert.

Für die Familie ist der Rote Hang kein Etikett, sondern Lebensmittelpunkt. Johannes sagt über den Rothenberg, er sei immer viel mehr gewesen als ein Ort zum Leben und Arbeiten, und man müsse akzeptieren, ihn vielleicht nie ganz zu verstehen. Dazu passt seine Art: geradlinig, schnörkellos, ohne Getöse.

Lagen und Böden

Das Fundament ist das Rotliegende, ein roter, eisenhaltiger Tonschiefer, rund 280 Millionen Jahre alt. Der Rothenberg ist die nördlichste Spitzenlage des Roten Hangs, nach Südosten ausgerichtet, bis zu 75 Prozent steil, mit grobkörnigem Schiefer und Fels dicht unter der Oberfläche. Erwähnt wurde er schon 1364 als „in dem Rode“. Südlich schließt das Pettenthal an, ein Ost- bis Südosthang direkt über dem Rhein, dessen Schiefer hier feinkörniger ausfällt. Dazu kommt der Hipping mit 60 bis 120 Prozent Neigung, um 1550 noch „Hupbuhl“ genannt, vermutlich ein Ziegenhügel. Der Rhein wirkt an allen drei Lagen wie ein Spiegel und schickt zusätzliches Licht in die Hänge.

Für Weißburgunder und Sauvignon Blanc kommen Kalkstein und ein kühleres Plateau oberhalb des Roten Hangs ins Spiel.

Stil

Gunderloch-Rieslinge sind strahlend und klar, haben Kraft, verlieren dabei aber nie die Balance. Typisch Roter Hang: Würze, warme Steine, Kräuter. Ausgebaut wird teils im gebrauchten großen Holz, teils im Edelstahl, je nachdem, wie viel Druck ein Wein braucht. Auch die Guts- und Ortsweine zeigen unmissverständlich, wo sie herkommen.