Eppelmann

Kein Schnickschnack, einfach ehrlich – biologische Weine aus Stadecken-Elsheim mit Ecken, Kanten und Frische.

Über Eppelmann
Region
Rheinhessen
Gründungsjahr
1954
Rebfläche
25 ha
Bewirtschaftung
bio
Eppelmann
Fragen und Antworten

Über Eppelmann

Warum führen wir Eppelmann?

Weil die Eppelmanns ehrlichen Bio-Weinbau ohne Schnickschnack machen und wir die Familie seit Jahren als Freunde schätzen. Ihre Weine treffen genau den Punkt zwischen Trinkfreude und Anspruch, vom Secco bis zum Lagen-Chardonnay. Am Carlsplatz sind vor allem Weißburgunder und Sekte echte Dauerbrenner. Und als Gäste für unseren Podcast HALBVOLL waren sie von Anfang an eingeplant.

Welche Weine von Eppelmann gibt es bei uns?

Die ganze Breite aus dem Selztal: Weißburgunder, Grauburgunder, Sauvignon Blanc und Rosé für jeden Tag, Chardonnay vom Kalkstein-Gutswein bis zum Terra F und zur Blume, Spätburgunder wie den Bockstein und Bordeaux-Cuvées. Dazu Bubbles vom Secco bis zum Blanc de Blancs brut nature.

Mit welchem Wein von Eppelmann steige ich ein?

Mit dem Weißburgunder: ruhig im Auftritt, saftige Birne, roter Apfel, dazu kühle Mineralität und ein salziger Zug, der direkt zum nächsten Schluck führt. Wer lieber mit Perlage startet, nimmt den Blanc et Noir extra brut, Eppelmanns Einstieg in die Sektkollektion: leicht, präzise und kreidig.

Porträt

Herkunft

Stadecken-Elsheim liegt im Selztal, einen Steinwurf südwestlich von Mainz. Familie Eppelmann macht hier seit 1954 Wein: Timo und Simone, dazu inzwischen Timos Sohn Christian und Corinna. Seit 2018 wurde konsequent umgebaut: Bio-Zertifizierung nach Naturland, Fokus auf Burgundersorten, klassischer Sekt aus eigenen Trauben. Gelesen wird von Hand, nicht zum Angeben, sondern weil es die besseren Weine bringt.

Wir kennen die Eppelmanns seit vielen Jahren, nicht nur als Winzerfamilie, sondern als Freunde. Bei ihnen zu Hause steht uns die Tür immer offen.

Lagen und Böden

Im Selztal ist Kalk das große Thema. Die Kalk- und Mergelböden sind 15 bis 35 Millionen Jahre alt, die Toplagen heißen Bockstein, Horn und Blume. Die Elsheimer Blume, auf die die Vinothek des Guts direkt blickt, ist nach Südwesten ausgerichtet und steht auf schwerem Kalkmergel mit Tonanteil. Noch kalkreicher wird es auf der Terra fusca: ein uraltes Kalkalgenriff, über die Zeit zu braunem, steinigem Lehm verwittert. Von dort kommen die Terra-F-Weine, und auch der Bockstein wurzelt auf diesem kargen Boden. Der tiefe Kalk ist auch der Grund, warum hier sogar Merlot, Cabernet und Co. richtig gut werden.

Stil

Die Gutsweine sind auf Trinkfluss gebaut, haben aber Rückgrat: Der Weißburgunder bringt Salz und kühle Mineralität, der Grauburgunder wird bewusst früh gelesen und bleibt schlank, der Sauvignon Blanc wird reduktiv im Stahl ausgebaut. Bei Chardonnay und Spätburgunder aus den Lagen geht es ernster zu: Spontangärung, gebrauchte Burgunder-Barriques, unfiltriert, Holz ohne Hauptrolle. Die Sekte gären klassisch in der Flasche, die aktuellen kommen extra brut oder ganz ohne Dosage. Und die Bordeaux-Cuvée begann einmal als Spielerei von Timo und Christian. Klarheit statt Überladung, Ecken und Kanten statt 08/15.