

Hipping Riesling GG 2025
Der Hipping hieß um 1550 noch Hupbuhl, Ziegenhügel. Heute ist der Hang zwischen Nierstein und Nackenheim eines der berühmtesten Riesling-Terroirs der Welt, und die Ziegen würden hier kaum noch stehen können: über 60 Prozent steil, offen nach Südosten zum Rhein, darunter 280 Millionen Jahre alter roter Tonschiefer. Die Parzellen von Kühling-Gillot treffen sich am höchsten Punkt in einer kleinen Mulde, in der sich tagsüber die Wärme sammelt, während nachts kühler Wind aus dem Seitental die Säure frisch hält. Genau dieses Wechselspiel macht den Hipping zum feinsten der drei Roten-Hang-GGs im Haus.
2025 brachte wenig, aber kerngesunde Trauben mit viel Konzentration. In der Nase gelbe und rote Früchte, Orangenzeste, Kräuter und diese schiefrige, würzige Mineralik, die nur das Rotliegende hat. Am Gaumen baut der Wein sofort Druck auf: viskos, saftig, markant würzig, dann ein kühles, langes Finale, das alles wieder zusammenzieht.
Vielschichtig und fein. Zwischen Ölberg und Pettenthal ist der Hipping die goldene Mitte, und für viele von uns der heimliche Liebling.
Oelmühlstraße 25
55294 Bodenheim


Kühling-Gillot
Carolin Spanier-Gillot führt eines der feinsten Güter im Roten Hang zwischen Nierstein und Nackenheim. Biodynamie, alte Reben und ein Händchen für große Gewächse, die Jahrzehnte reifen können – all das steckt in jedem Wein.
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