Bianka & Daniel Schmitt
Naturnaher Weinbau in Rheinhessen mit ungarischer Note – Furmint und Blaufränkisch inklusive.
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Naturnaher Weinbau in Rheinhessen mit ungarischer Note – Furmint und Blaufränkisch inklusive.
Über Bianka & Daniel Schmitt ↓
Weil Bianka und Daniel beweisen, dass naturnahe Weine nicht nach Pferdestall riechen müssen. Für uns vinifizieren die beiden mitunter die saubersten Weine dieser Szene, und mit ihrer Qualität gehören sie zur Winzerelite Rheinhessens. Dazu kommt ein schöner Twist: Furmint und Blaufränkisch aus Rheinhessen, als Hommage an Biankas Heimat Ungarn.
Eine bewusst kleine Auswahl vom Alexanderhof: Riesling wie den Freiheit und den Monsheimer Riesling, den Lagen-Chardonnay aus dem Goldberg, Spätburgunder und die beiden ungarischen Hommagen, Blaufränkisch und Furmint aus dem Frauenberg. Mal klassisch, mal exotisch, aber immer sauber gemacht und mit klarer Herkunft im Glas.
Mit dem Monsheimer Riesling: spontan vergoren, unfiltriert, Ende Oktober gelesen, mit gelber Frucht, Pfirsich und lebendiger Säure. Nah an der Traube, direkt und ehrlich. Wer Lust auf etwas ganz anderes hat, probiert den Blaufränkisch: frisch, fein strukturiert und für uns ein echter Geheimtipp.
Bianka und Daniel Schmitt führen ein über 200 Jahre altes Familienweingut in Flörsheim-Dalsheim im Wonnegau. Bianka stammt aus Ungarn, und das merkt man im Sortiment: Furmint und Blaufränkisch, der in ihrer Heimat Kékfrankos heißt, stehen hier selbstbewusst neben Riesling, Chardonnay und Spätburgunder. Neue Heimat des Weinguts ist der Alexanderhof, den die beiden in den letzten Jahren gebaut und nach ihrem Sohn benannt haben.
Bewirtschaftet wird nach Demeter-Richtlinien. In Naturweinkreisen sind die beiden bekannt und beliebt, in diese Schublade wollen sie trotzdem nicht. Mit einem neuen, seriöseren Flaschendesign und einem gestrafften Portfolio machen sie das auch nach außen klar.
Rund 16 bis 17 Hektar verteilen sich auf Flörsheim-Dalsheim und die Nachbarorte Monsheim und Kriegsheim. Die bekannteste Lage ist der Frauenberg, dessen obere, steilere Stücke als Große Lage klassifiziert sind: Muschelkalk, Kalksteinfels, Löss, Lehm und Mergel, dazu kühlende Winde, die die Reife in die Länge ziehen. Ausgerechnet hier, am höchsten Punkt der Lage, wächst bei den Schmitts Furmint. Der Lagen-Chardonnay kommt aus dem Nieder-Flörsheimer Goldberg, mit quarz- und kalksteinreichen Böden auf rund 280 Metern.
Spontan vergoren, ausgebaut in Tonamphoren und gebrauchten Holzfässern, unfiltriert, ungeschönt und mit minimalem Schwefel, die Linie „Natur“ sogar ganz ohne Schwefelzusatz. Das klingt auf dem Papier nach Naturwein, schmeckt aber glockenklar: Böckser, Maus und andere Fehltöne sucht man hier vergeblich.
Der Blaufränkisch ist frisch und fein strukturiert statt müde und opulent, der Furmint straff, mit klarer Säure und viel Zug. Und der Riesling bleibt nah an der Traube, ungeschminkt und direkt.
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