

Pfälzer Rosé aus Bordeaux-Sorten klingt erstmal albern, ist aber genau der Grund, warum dieser hier nicht nach Standard-Sommerwein schmeckt. Andy und Steffen Rings arbeiten in Freinsheim biologisch und für den Fleur de Rosé kommen Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Spätburgunder zusammen. Auch wie hier im Gutsweinbereich natürlich handgelesen, schonend gepresst, im Edelstahl auf der Feinhefe ausgebaut.
Kein Holz, keine Umwege. Im Glas ein heller, warmer Lachston. In der Nase frische rote Beeren, Erdbeere und Himbeere, dazu ein zarter Blütenton, alles klar und ohne Bonbon. Am Gaumen trocken und geradlinig, die Säure gibt Struktur und hält den Wein in Bewegung, der Nachhall bleibt saftig und animierend statt süßlich. Zwölf Prozent, fünf Gramm Restzucker, mehr braucht es nicht. Der Rosé für alle, die einen wollen, der neben dem Essen besteht und nicht nur auf dem Terrassenfoto gut aussieht.
Dürkheimer Hohl 21
67251 Freinsheim


Rings
Die Rings-Brüder haben Freinsheim in kürzester Zeit zur Spitze der Pfalz katapultiert. Ihre Rieslinge und Spätburgunder aus Saumagen, Kreid und Weilberg sind präzise, modern und tief.
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