

Der Bürgel geht direkt nach vorn, der Frauenberg nimmt sich Zeit.
Kellers zweites Spätburgunder-GG ist das vielschichtigere. Es braucht etwas mehr Aufmerksamkeit und gibt dafür auch mehr zurück.
In der Nase ist er tief, konzentriert und rauchig: rote und schwarze Beeren, Tabak, Lavendel, Erde und ein leicht fleischiger Unterton. Am Gaumen kommt kühle Frucht mit feiner Säure und jungem, schon seidigem Tannin. Dazu nussige und rauchige Anklänge, Kräuter, frische Pilze und eine kühle, klare Mineralität, die dem Ganzen Spannung gibt. Der Abgang ist lang und würzig. Kein lauter Wein, aber einer, der dich mit jedem Schluck tiefer reinzieht.
Pinot Noir mit burgundischem Kopf und rheinhessischer Seele.
Bahnhofstraße 1
67592 Flörsheim-Dalsheim


Keller
Klaus-Peter Keller hat den Wonnegau auf die Weltkarte gebracht. Sein G-Max ist zum Mythos geworden, aber auch die "normalen" Still- und Schaumweine zeigen die obsessive Präzision, die das Gut zu einem der gefragtesten Deutschlands macht.
Alle Weine entdecken


