Herkunft
Das Sekthaus Krack sitzt mitten in Deidesheim in der Pfalz. Christian Krack und Anna Spanier haben es 2015 gegründet, inzwischen sind auch Christians Brüder Axel und Felix mit an Bord. Die Familie ist seit Generationen im Weinbau zu Hause, das Sekthaus selbst ist jung, klein und macht nur eines: Schaumwein. Und zwar so ernsthaft, dass deutscher Sekt durch Häuser wie dieses endlich wieder die Beachtung bekommt, die er verdient.
Krack steht für das Gegenteil von Industriebrause. Kein aufgeblasenes Portfolio, sondern eine feine Auswahl, bei der jede Cuvée am Fass entschieden wird. Jeder Jahrgang schmeckt ein bisschen anders, und genau das ist gewollt.
Lagen und Grundweine
Die Grundweine kommen aus Top-Lagen der Pfalz. Spätburgunder und Meunier für den Rosé wachsen auf Kalk- und Buntsandsteinböden der Mittelhaardt. Die Spitze der Kollektion stammt aus dem Deidesheimer Langenmorgen: Lösslehm mit hohem Kalkanteil, darunter roter und weißer Buntsandstein im steinigen Untergrund. Aus dieser Großen Lage entsteht der Lagen-Riesling-Sekt, der zu den rarsten Flaschen des Hauses gehört.
Stil
Klassische Flaschengärung, ausgebaut wird Krack-typisch in 550-Liter-Tonneaux, Stückfässern und etwas Edelstahl, mit nur so viel Schwefel wie nötig. Dazu kommt Zeit: rund 20 Monate Hefelager im Einstieg, 36 Monate bei den Réserven, beim Langenmorgen sechs Jahre. Die Sekte sind brut nature oder knapp dosiert, so wie es zum Wein passt.
Im Glas heißt das: Druck, Rauch, Salz und Präzision. Feine Perlage statt lautem Prickeln. Sekte, die nicht nur zum Anstoßen taugen, sondern ein ganzes Essen begleiten können.